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Der Traum vom
"Deutschen Schäferhund"
Wie viele von Euch,
bin auch ich mit einem Schäferhund groß geworden. Als ich 10 Jahre war, bekam
mein Vater einen Schäferhund. Er hatte ihn im Alter von sechs Monaten gesehen
und verliebte sich sofort in ihn. Der Schäferhund mit dem Namen "Astor Znak
Flinty" stammte aus Polen. Meine Mutter hatte damals Angst vor großen Hunden und
wollte Astor an für sich
nicht haben, aber eine Familiensitzung beschloss das er
ein neues Familienmitglied wird. Astor kam aus der Leistungslinie, und war ein
absolut loyaler Hund zu seinen Besitzern. Er wurde von meinem Vater bis zur
Schutzhundprüfung 3 und zum Fährtenhund ausgebildet. Auch gewann er mit
Astor so manchen Wettkampf. Die Fährtenarbeit machte er vorzüglich. Hatte meine
Schwester beim Spazieren gehen etwas verloren, kein Problem, Astor fand dies.
An einem Hundeplatzbesuch gesellte sich ein weiterer Schäferhund dazu. Er war
irgendwo entlaufen. Da nach längerer Suche, der alte Besitzer nicht aufzufinden
war, blieb auch er. Wir nannten ihn "Alf", da zu dieser Zeit diese
Fernsehsendung mit dem Außerirdischen so in war. Da er mit dem Schutzdienst
nichts am Hut hatte legte er nur seine Begleithundeprüfung ab, die er mit
Bravour bestand. Mittlerweile lernte ich meine Frau Ingrid kennen, die zu mir
zog, und somit auch mit dem Schäferhundefieber befallen wurde. Astor und Alf
verstanden sich überhaupt nicht und somit wurde nach mehreren Beißereien
entschieden, das Alf gehen musste. Für diese treue Seele wurde auch schnell ein
neues Zuhause gefunden, wo er zwei Jahre später vergiftet wurde. Astor wurde
leider im Alter von acht Jahren wegen einer nicht heilbaren Hirninfektion
eingeschläfert.
Ich war inzwischen schon mit meiner Familie ausgezogen und auf der Suche nach
einem schönen Platz für uns und unseren " Traum" von einem Deutschen
Schäferhund. Dies erwies sich als schwierig. Auf der Suche nach einem Haus
erlebten wir , das man entweder Hunde halten durfte, dann aber keine Kinder oder
Katzen und Kinder erlaubt waren, aber dafür keine Hunde. Es war schlimm und sah
so aus, als sollte unser "Traum" nicht in Erfüllung gehen. Nach langer Suche kam
meiner Frau die Idee. Wir bauen selbst, und so geschah es. In Weinbach bauten
wir 1996 unser eigenes Häuschen und nach dem Einzug im August1997, kam auch
schon im November "Key vom Mönchberg" zu uns, und wie es nicht anders sein
konnte, blieb er nicht lange alleine. Im Mai folgte ihm "Annerose vom Hühnegrab".
Beide wurden im Haus groß gezogen, sehr zum Spaß unserer Kinder Patrick und
Denise. Mit "Key" machte ich die Begleithundeprüfung schon sehr früh. "Annerose"
ging zur Ausbildung fort, weil wir es leider aus Zeitmangel damals nicht selber
schafften.
Da "Annerose" zur
Ausbildung weg war, nahmen wir uns eine Hündin zur Zuchtmiete, und zogen unseren
A-Wurf "vom Weinbacher Land". Die Mutterhündin war eine "Iso vom
Lehrterhof" - Tochter "Brenda von Caluna" und zum belegen fuhren wir zu dem Rüden
"Racker von der Königsgarde". Es kamen sechs Welpen zur Welt, die unser Leben
die nächsten acht Wochen bestimmen sollten. Die Schulklasse von Patrick kam zum
Beschauen, und auch Denise ihre Kindergartengruppe wollte sich dies nicht
entgehen lassen. Wenn wir die Hunde rausholten, dauerte es nicht lange und
schnell waren bald mehr Kinder und Nachbarn da, wie Hunde. Es war eine schöne
Zeit und dies lies die Welpen zu tollen wesensfesten Hunden reifen. Eine
Langhaarhündin blieb im Ort. Die uns auch hin und wieder mit ihren Besitzern
besuchen kommt.
So begann unsere
Aussteller und Züchterlaufbahn.
Wir wünschen Ihnen auf den weiteren Seiten viel Spaß, dort bekommen Sie noch
weitere Angaben von unseren Hunden und noch vieles mehr.
Viel Spass beim
Stöbern !!
Karsten und Ingrid Diehl
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